Austauschprogramm in Châtillon-sur-Seine (16.03.- 23.03.2026)

 

 

Nach einer angenehmen Busreise, sind wir pünktlich um 16h45 in Châtillon-sur-Seine angekommen. Unsere Austauschpartner*innen warteten schon auf uns. Wir sind dann direkt mit denen nach Hause gefahren oder sind mit unseren Partnern im Internat geblieben.

Nach einem gemeinsamen Frühstück in der Mensa vom Lycée und der Teilnahme am Unterricht, sind wir zum Musée de la Résistance de l’Aube gefahren. Dort gab es eine interessante Führung zu den verschiedenen Widerstandsgruppen in der Region mit vielen wichtigen Objekte, die dort gefunden wurden oder von der Bevölkerung aufbewahrt wurden. Es war eine sehr interessante Führung in einem ganz neu sanierten Museum

Am Mittwoch den 18.3.2026 war unser zweiter richtiger Tag des Austausches.

An diesem Tag gingen wir morgens mit unseren Austauschpartnern in die jeweilige Unterrichtsstunde. Anschließend nahmen wir alle an einer kleinen Stadtrallye teil. Diese war so konzipiert, dass wir immer in 4er Gruppen zu verschiedenen Stationen einer vorgegebenen Farbe laufen sollten, um unseren Stadtplan dort abzustempeln. Wenn wir alle Stempel einer Farbgruppe gesammelt hatten, mussten wir zurück zur unseren Treffpunkt, eine Kirche, von der man auf ganz Châtillon blicken konnte. Dort warteten Quizfragen auf uns die alle Gruppen gut bewältigen konnten. Nach dieser schönen Aktivität war der offizielle Teil schon vorbei und wir verbrachten den restlichen Tag mit unseren Austauschpartnern.

 

Am Donnerstagmorgen haben wir uns um acht Uhr auf dem Pausenhof getroffen, von wo aus wir mit dem Bus nach Dijon abgefahren sind. Die Fahrt dauerte anderthalb Stunden, die wir mit Spielen, Musik hören und Lesen verbracht haben. Nachdem wir angekommen waren, erwartete uns eine Führung durch einige Teile Dijons, in denen sich zu NS Zeiten Verschiedenes ereignet hatte. Beispielsweise wurde uns ein Haus gezeigt, in dem Nazi-Gegner gefangen genommen und gefoltert wurden; und welches heute als gewöhnliches Wohnhaus dient. Außerdem kamen wir zu dem Haus eines Widerstandskämpfer, der dort gelebt hatte und ermordet wurde.

Danach standen uns drei Stunden zur Verfügung, die wir nach unseren Wünschen gestalten konnten. Es stand uns offen, das Musée Des Beaux Arts zu besichtigen, gemütlich durch die Stadt zu flanieren oder in einem Café zu essen und zu trinken.

Nach der Rückkehr an der Schule in Châtillon-sur-Seine durften wir frei entscheiden, wie wir die zwei Stunden bis zum Abendprogramm verbringen wollten. Die meisten nutzten die Zeit um durch die Stadt zu schlendern und an der Schule Basketball oder Tischtennis zu spielen.

Um 19 Uhr gab es noch ein Empfang und wir versammelten uns alle in einem Raum in der Mensa. Dort gab es Pizza und Säfte und die Rektorin hielt eine Rede und dankte uns für unser Kommen und die durch uns gestärkte deutsch-französische Freundschaft. Im Anschluss wurde im Aufenthaltsraum die Musik aufgedreht, die französischen Schüler hatten ein leckeres Picknick mitgebracht und wir ließen gemeinsam den Abend spielend und tanzend ausklingen. Es war ein schöner, ereignisreicher Tag mit vielen tollen Programmpunkten, den wir aufgrund des sonnigen Wetters sehr genossen haben.

 

 

Am Freitag sind wir zusammen mit den Franzosen mit dem Bus nach Touillon-Petit-Jailly, ein kleines Dorf in der Nähe von Châtillon gefahren. Hier haben wir mehr über ein jüdisches Mädchen erfahren, die im Dorf vor den Nazis versteckt wurde. Der Film hieß Le Cahier de Danièle Kahn von Thomas DURANTEAU, Didier ROTEN und die Geschichtslehrer haben uns mehr dazu erklärt. Gegen 12 Uhr sind wir dann weitergefahren zum Musée Parc Alésia.

Nach einer Pause hatten wir dann dort genug Zeit, um uns selbstständig umzuschauen.

Abschließend hielten die französischen Lehrer eine kleine Rede und betonten nochmal,

warum die deutsch-französische Freundschaft so wichtig ist und generell die Offenheit

gegenüber anderen Kulturen. Danach sind wir alle zurück zum Internat gefahren.

 

Ab dem Abend waren wir in unseren Gastfamilien, bei denen wir das ganze Wochenende verbracht haben. Es gab viele Ausflüge in die Region, einige haben sich am Samstag auf dem Straßenfest Fête du Crémant wieder getroffen und sind abends dann noch tanzen gegangen.

 

Am Montag ging es um 8h dann wieder nach Hause Richtung Stuttgart! Der Abschied war sehr traurig aber viele Freundschaften werden halten und vielen Partner wollen sich gegenseitig besuchen.

 

Der Aufenthalt in Frankreich hat uns allen gezeigt, wie wichtig der Austausch zwischen unseren Ländern und wie bereichernd er für uns Jugendliche ist. Wir haben alle viele gute und vielleicht auch nicht so gute Erfahrungen gesammelt, die uns aber im Leben hilfreich sein können.

Es liegt an uns, offen für Neues und für Geschichte zu sein und Klischees kritisch zu begegnen und zu hinterfrag

Artikel:  Laura , Mila S., Matea , Frau Müller
Fotos: Frau Müller

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